Blumenwiese in Rössing
Fragen aus dem Dorf

Fragen zur Rössing-App

Nach dem ersten Test kamen viele Wünsche zusammen – mehr, als wir erwartet hatten. Manches davon wird die App machen, manches bewusst nicht. Hier steht beides, mit Begründung.

Kurz gesagt

  • Die App kümmert sich um das, was dem Dorf gemeinsam gehört – und darum, dass Mithelfen leichtfällt.
  • Bezahlte Arbeit wird hier nicht ausgeschrieben. Alles in der App ist und bleibt kostenlos.
  • Aufgaben kommen von Vereinen und Gruppen – die App soll deren Arbeit sichtbarer machen, nicht ersetzen.

Was die App heute kann, steht auf der Seite zur App. Diese Seite hier wächst mit den Fragen, die im Dorf gestellt werden.

Wofür die App da ist

Sie zeigt, welche gemeinsamen Aufgaben im Dorf gerade anstehen, und man sieht auf einen Blick, was erledigt ist und was noch offen. Und sie macht das Mithelfen einfach: aufmachen, schauen, loslegen – ohne vorher jemanden anrufen zu müssen.

Was heute schon drinsteckt, steht ausführlich auf der Seite zur App.

Nein. Die App ist kostenlos, und alles, was darin passiert, bleibt es auch – kein Kaufpreis, kein Abo, keine Werbung.

Das ist keine Anschubregel für den Anfang, sondern gehört zur Sache dazu: Es soll niemand daran verdienen.

Bezahlte Arbeit, Verleihen und Verkaufen

Das wird die App nicht können, und das ist eine bewusste Entscheidung. In ihr geht es um das, was dem Dorf gemeinsam gehört – die Allmende: Blumenkästen, Beete, Wege, alles, wofür sich sonst niemand allein zuständig fühlt.

Bezahlte Aufträge auszuschreiben – „20 € fürs Rasenmähen“ – gehört nicht dazu.

Sobald Geld für Arbeitsleistung fließt, wird aus Nachbarschaftshilfe eine Vermittlung – mit Steuer-, Melde- und Haftungsfragen und mit der App als kommerzieller Plattform mittendrin. Das ist ausdrücklich nicht das Ziel, und einen Bedarf dafür sehen wir im Dorf auch nicht.

Wer jemanden zum Rasenmähen sucht, findet ihn in Rössing wie eh und je – über die Nachbarn, den Verein oder den Aushang im Dorfladen.

Das ist etwas anderes als bezahlte Arbeitsleistung – und durchaus denkbar. Für Geräte gibt es das schon: die Geräte-Mietplattform aus demselben Haus, wo es ausdrücklich auch kommerziell zugehen darf.

Ob Dinge irgendwann auch in der App selbst den Besitzer wechseln, entscheidet sich an den Ideen aus dem Dorf.

Aufgaben, Vereine und Gruppen

Weil Aufgaben von Vereinen und Gruppen kommen, die auf der Plattform zugelassen sind – nicht von einzelnen Personen. Sonst entstünde neben den Vereinen eine zweite Struktur, die dasselbe noch einmal organisiert.

Genau das soll die App nicht. In Rössing gibt es funktionierende Vereine und Gruppen; die App soll deren Arbeit sichtbarer machen, nicht ersetzen.

Am besten zu der Gruppe, die dafür zuständig ist – die trägt es ein, und danach sehen es alle in der App. Das ist derselbe Weg wie bisher, nur mit mehr Menschen, die davon erfahren.

Gibt es dafür noch keine Gruppe, ist das der beste Anlass, eine zu gründen. Meldet euch, dann schauen wir gemeinsam, wo es hingehört.

Das wäre das Letzte, was wir wollen. Die App lebt davon, dass es die Vereine und Gruppen gibt – ohne sie hätte sie nichts zu zeigen.

Sie soll sichtbar machen, was ohnehin geleistet wird, und es leichter machen, dabei mit anzupacken.

Woran gerade gearbeitet wird

Nicht zwangsläufig. Gruppen werden geschlossen sein können – dann sehen nur die Mitglieder ihre Aufgaben – oder offen für alle im Dorf, wenn Hilfe willkommen ist.

Fertig ist das noch nicht; wir bauen es gerade.

Nein. Manche Aufgaben setzen eine Einweisung voraus: Wer eine Motorsense führt, wird vorher eingewiesen.

Dafür wird es eine Freigabe durch die Gruppe geben – wer eingewiesen ist, bekommt solche Aufgaben angeboten, die anderen nicht. Auch das ist noch im Bau.

Deine Idee

Überhaupt nicht. Diese Seite gibt es nur, weil nach dem ersten Test so viele Wünsche kamen – und weil ein „passt nicht“ ohne Begründung niemandem hilft.

Manches passt nicht zu dem, wofür die App da ist. Über die Idee selbst sagt das nichts, und über die nächste schon gar nichts.

In der App über die Kachel „Idee vorschlagen“ – ein Satz reicht, und anonym geht es auch. Oder hier auf der Website unter Idee vorschlagen.

Wir lesen jede einzelne. Und was wir nicht bauen können oder wollen, sagen wir ehrlich – so wie auf dieser Seite.

Deine Frage steht nicht dabei?

Dann stell sie – am liebsten gleich mit der Idee dahinter. Ein Satz reicht, und je mehr Fragen kommen, desto besser wird diese Seite.

Lieber direkt? post@levinkeller.de – und wer lieber redet als schreibt, ruft unter +4915156041082 an.