Alle warnen vor KI: sie vernichte Arbeitsplätze, fresse unsere Daten, sei unkontrollierbar. Diese Panikmache ist übertrieben. Wie so oft in der Vergangenheit beginnt heute mit einer neuen Technologie ein rasanter Sprung in Lebensqualität und Wohlstand. An diesem Abend möchte Levin Keller zeigen, wie man KI für sich selbst und für die eigene Gemeinschaft einsetzen kann – und lädt dazu ein, gemeinsam Erfahrungen zu sammeln.
Jede neue Schlüsseltechnologie hat in den letzten zweihundert Jahren das Leben der Menschen besser gemacht: die Dampfmaschine, die Elektrizität, der Computer, das Internet. Bei jeder gab es zuerst Skepsis und Sorgen. Heute ist es die Künstliche Intelligenz – und wieder gilt: Wer sie versteht und nutzt, gewinnt Zeit, Möglichkeiten und Spielraum. Wer sie nur fürchtet, verschenkt diese Chance.
Der Abend beginnt mit einer knapp 20-minütigen Einführung. Es geht um die Fragen, die am Anfang am häufigsten auftauchen: Was ist eigentlich eine KI? Welche Anbieter gibt es – also ChatGPT, Claude, Le Chat von Mistral, Gemini? Welche Kosten stecken dahinter, und warum ist es oft sinnvoll, für einen Zugang zu bezahlen?
Danach läuft der Abend offen. Wer mag, holt sein Smartphone, Tablet oder Laptop heraus, und wir helfen beim ersten Einstieg – ein Konto einrichten, eine erste Frage stellen, Ergebnisse einordnen. Wer nur zuhören und zuschauen möchte, ist genauso willkommen.
Zwischendurch nehmen wir uns Zeit für das Thema Daten: Was passiert eigentlich mit dem, was ich in einen Chat tippe, und was sollte ich lieber nicht reinschreiben.
Für Interessierte zeigt Levin außerdem, wie man die Familien-Aufgaben-App Family Todo über einen MCP-Server mit einem KI-Chat verbindet – aber nur, wenn Zeit und Interesse da sind.
Alle Fragen, auch vermeintlich „dumme”, sind herzlich willkommen. Genau dafür ist der Abend da.
Levin hat in den letzten Jahren mehrere digitale Werkzeuge für die Region gebaut: den Dorfkalender auf roessing.de, das Digitale Dorfarchiv, die Mietplattform mieten.rössing.de (gemeinsam mit Luca Elbeshausen und Manuel Fischer), einen KI-Connector zum Ratsinformationssystem der Gemeinde Nordstemmen und anderes. Viele dieser Projekte sind mit Unterstützung von KI entstanden, und sie zeigen, was im ländlichen Raum mit der Technologie möglich ist: weite Wege werden kürzer, Verwaltungsdinge einfacher, Vereinsarbeit leichter.
Wer aktiv mitmachen möchte, bringt bitte ein eigenes Smartphone, Tablet oder Laptop mit. Geräte werden vor Ort nicht gestellt, damit alle auf dem Gerät weiterarbeiten können, das sie ohnehin im Alltag nutzen.
Unterstützt wird Levin an dem Abend voraussichtlich von Luca Elbeshausen und Manuel Fischer aus dem Dorf.
Die Teilnahme am Abend ist kostenlos. Vor Ort wird um eine Spende für die Raummiete gebeten. Alkoholfreie Getränke stehen ebenfalls bereit und werden gegen Spende ausgegeben.
Eingeladen sind alle aus der Stadt Elze und der Gemeinde Nordstemmen. Der Abend ist ein Experiment, und die Plätze sind begrenzt, damit der offene Teil persönlich bleibt. Deshalb bitte vorher anmelden unter post@levinkeller.de mit Name, Ortsteil und – optional – einem konkreten Thema oder einer Frage, die du gern beantwortet hättest.
Bei großer Nachfrage findet der Abend später in weiteren Ortsteilen noch einmal statt. Angemeldete Personen bekommen dann Bescheid.