Es gibt sie schon: „Mithelfen“ zeigt, welche Blumenkästen und Beete gerade Wasser brauchen. Das ist der Anfang, nicht der Zweck. Denk ruhig groß – technisch ist viel möglich, und Ideen, die dem Dorf helfen, werden auch gebaut. Ein Satz reicht.
Deine Idee
„Mithelfen“ ist nur die erste Funktion – was als Nächstes hineinkommt, soll sich daran entscheiden, was hier tatsächlich gebraucht wird. Also: Was würde dir den Alltag in Rössing leichter machen? Was wir nicht bauen können, sagen wir ehrlich; einige Wünsche aus dem ersten Test sind schon bei den Fragen aus dem Dorf beantwortet.
Anregungen, damit der Rahmen klar wird – kein Versprechen und kein fertiger Plan. Vor allem interessiert uns, was euch einfällt.
Die Termine stehen schon in der App – es fehlt der Hinweis am Tag davor.
Wer fährt nach Hildesheim oder Nordstemmen und hat einen Platz frei?
Anhänger, Vertikutierer, Bierzeltgarnitur: Wer hat was und gibt es gern weiter?
Suche und Biete – vom Kinderfahrrad über Brennholz bis zur freien Wohnung.
Einkauf mitbringen, im Garten helfen: fragen und sehen, wo man helfen kann.
Trainingsausfall, Probentermin, Absage – ohne WhatsApp-Gruppe für alles.
Laterne aus, Bank wackelt: fotografieren, melden, alle sehen es.
Alte Fotos und Geschichten aus Rössing – und alle können ergänzen.
Ein Satz genügt. Name und E-Mail sind freiwillig – ohne sie geht es anonym, mit ihnen können wir nachfragen, wenn wir etwas nicht verstehen.
Ein Satz genügt – wenn du magst, schreib dazu, für wen das gut wäre und was heute umständlich ist. Lieber per E-Mail? post@levinkeller.de. Wer lieber redet als schreibt, ruft unter +4915156041082 an.
Die Rössing-App wird gerade im Dorf ausprobiert und ist deshalb noch nicht ganz normal in den Stores zu finden. Wie du sie trotzdem bekommst, hängt an deinem Telefon.
Hier geht es sofort los: Der Test ist offen für alle. Du brauchst nur Apples App TestFlight – der Link führt dich hin und erklärt den Rest.
Mit TestFlight installierenHier läuft der Test noch in einer geschlossenen Runde. Schreib uns kurz – am besten mit der Google-Adresse, mit der du auf deinem Handy angemeldet bist. Danach kommst du über den Link unten zur App.
Schreib unsWenn du kein Smartphone hast oder schlicht keine Lust aufs Testen: Deine Idee für eine Funktion ist trotzdem willkommen. Genauso: was hakt, was unverständlich ist, was fehlt.
Fragen? Per E-Mail an post@levinkeller.de oder telefonisch unter +4915156041082 . Sobald die App öffentlich verfügbar ist, findest du den Link hier an dieser Stelle.
Was die App heute kann
Du hast Zeit und willst etwas fürs Dorf tun – aber was steht an? Genau dafür ist „Mithelfen“ da: aufmachen, schauen, gießen, melden.
Anmelden
Einmalig mit der Rössing-ID; das Konto legst du dir selbst an. Google-Anmeldung geht auch, ist aber nicht nötig.
Karte anschauen
Eine Ampel zeigt, wo etwas ansteht – wahlweise als Liste, nach Dringlichkeit oder Entfernung sortiert.
Gießen oder jäten
Bei jedem Ort steht, was zu tun ist – „10 Liter, alle 7 Tage“ oder einmalig zu einem festen Termin.
Melden
Ein Tipp auf „Ich habe gegossen“ – die Ampel springt auf Grün, alle sehen es sofort.
Wie lange etwas ohne Wasser auskommt, ist hinterlegt – bei Hitze wird der Abstand automatisch kürzer. Nach einer Erledigung ist ein Ort eine Weile gesperrt, damit nichts doppelt gegossen wird.
Bei jedem Ort gibt es „Hier als Helfer:in eintragen“ – für alles oder nur fürs Gießen bzw. Jäten, jederzeit wieder rückgängig zu machen. Wird dort etwas fällig, fragt die App nicht alle auf einmal, sondern der Reihe nach: erst, wer am längsten nicht gefragt wurde, eine Stunde später die nächste Person.
Sagst du zu, gehört die Aufgabe für 24 Stunden dir – die anderen sehen, dass sie vergeben ist. Mit „Zurückgeben“ gibst du sie wieder frei, sonst wird sie nach 24 Stunden von selbst frei. Sagt am Ende niemand zu, geht eine letzte Frage an alle; meldet sich auch dann niemand, bleibt der Ort rot stehen.
Die Anfragen stehen unter „Benachrichtigungen“, auf Wunsch zusätzlich aufs Handy. Wer keine Erlaubnis gibt, verpasst nichts – zwischen 21 und 7 Uhr wird ohnehin nichts zugestellt.
Blumenkästen und Beete auf der Karte und als Liste, jeweils mit Ampel. Erledigt wird mit einem Tipp gemeldet.
An einem Ort eintragen – für alles oder nur fürs Gießen bzw. Jäten. Die App fragt dich, wenn dort etwas fällig wird.
Anfragen zusagen oder zurückgeben. Auf Wunsch zusätzlich aufs Handy – nachts ist Ruhe.
Dieselben Termine wie hier auf rössing.de – niemand pflegt sie zweimal.
Wer wie oft gegossen oder gejätet hat, wahlweise pro Woche bis Gesamt – dazu die Dorfsumme und ein paar Abzeichen.
Für jedes Feld stellst du selbst ein, wer es sehen darf. Telefon und E-Mail sind zunächst nicht sichtbar.
Auch direkt in der App – anonym möglich, ein Satz reicht.
Was als Nächstes dazukommt, entscheiden die Ideen aus dem Dorf.
Blick in die App
Aufnahmen aus der Testversion für Android. Orte, Namen und Zahlen sind Beispiele aus der Testumgebung. Die Bilder sind ein paar Wochen alt – Helfer-Eintrag, Benachrichtigungen und Veranstaltungen fehlen darauf noch.
Keine reine „Gieß-App“: Nach „Mithelfen“ sind als Zweites die Veranstaltungen dazugekommen. Was danach kommt, versprechen wir bewusst noch nicht – das entscheiden am besten die Ideen aus dem Dorf.
Die App gehört zum digitalen Dorf und nutzt dieselbe Rössing-ID wie die anderen Dorf-Dienste. Was sie bewusst nicht machen wird, steht bei den Fragen aus dem Dorf.
Verteilt wird über den internen Test im Google Play Store: ganz normal installieren, nur eben mit Einladung. Aktualisierungen kommen automatisch.
Worauf du dich verlassen kannst
Damit das gleich klar ist: Hier wird kein Geld verdient und niemand ausgewertet.
Entsteht in der Freizeit als Teil des digitalen Dorfs. Kein Unternehmen, keine Agentur, kein Auftrag.
Kein Kaufpreis, kein Abo, keine Werbung, kein Werbe-Tracking – auch später nicht.
Niemand verdient daran, weder an der App noch an den Daten. Sie soll dem Dorf nützen.
Eigener Server, eigene Rössing-ID, Standort bleibt auf dem Gerät. Über Google laufen nur die Benachrichtigungen.
Noch liegt er in einem privaten Repository – offengelegt werden soll er nach dem ersten Test.
Den Aufruf gibt es druckfertig – für den Dorfladen, den Schaukasten oder zum Auslegen beim Verein.